Gabriele Reiterer schreibt über Geschichte, Kulturgeschichte und Philosophie. Sie verknüpft Fakten, Fiktion und Utopie zu neuen, überraschenden Perspektiven.
Reiterers bevorzugte Ausdrucksform besteht in der freien literarischen Fortschreibung von Wissen, die es ermöglicht, historische Zusammenhänge und abstrakte Inhalte in lebendige, packende Erzählungen zu überführen. Dabei lässt sie sich oftmals von jenen Zwischentönen leiten, die im wissenschaftlichen Denken keinen Widerhall finden, und formt daraus Sprachbilder von eleganter Radikalität und präzisem Klang.
Gabriele Reiterer studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte der Kunst an der Universität Wien und der Columbia University in New York. Als DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften promovierte sie an der Universität Wien zur Doktorin der Philosophie und erwarb einen Master of Arts an der Columbia University. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Von 1999 bis 2016 lehrte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien, der Bauhaus Universität Weimar und der Technischen Universität Wien. Vortragsreisen und Forschungsaufenthalte führten sie quer durch Europa, in die USA, nach Afrika, Asien, auf den Balkan und in die Kaukasusregion.
Als Autorin veröffentlicht sie Essays, erzählende Sachbücher und Biografien. Zuletzt beschäftigte sie sich in fundierten Publikationen mit dem Leben und Werk der Bildhauerin Anna Mahler (2023) sowie mit der Agrarpionierin und Habsburgerin Anna Plochl (2026).
Gabriele Reiterer ist Kunst- und Kulturhistorikerin. Sie lebt in Wien.